Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas versuchte während eines Gastapparates in der ARD, sich als Kämpferin für die Arbeiterklasse und gleichzeitig als reformbereite Pragmatikerin darzustellen. Allerdings scheiterte sie an diesem Anspruch kläglich.

Bas wurde von Moritz Schularick und Daniel Friedrich Sturm mit unbequemen Wahrheiten konfrontiert, darunter die geringe Jahresarbeitszeit in Deutschland und die ungelöste Rentenfrage. Ihre Versuche, die Reform- und Kürzungsforderungen der Diskussionspartner zurückzuweisen, scheiterten an einer stereotypen Selbstdarstellung als einfache Frau aus dem Volk.

Bas konzentrierte sich hauptsächlich auf Frauen und Migranten, die zu wenig zur Aufnahme oder Ausweitung von Arbeit ermutigt würden, ohne konkret darauf einzugehen, wie die Bundesregierung das ändern wolle. Die SPD reagiert darauf mit Kritik an den Reform- und Kürzungsforderungen des Kanzlers Friedrich Merz.