Deutschland steht vor einer veritablen Finanz- und Wirtschaftskrise, die sich durch verschärfte Verteilungskämpfe ausprägt. Diese Krise hat nicht nur wirtschaftliche Folgen, sondern auch soziale Konsequenzen, da der konstante Anteil des Bruttoinlandsprodukts (BIP) an Transferempfänger-Teile des Landes zu Lasten des produktiven Teils gezahlt wird.
Produktive Tätigkeiten sind in der privaten Wirtschaft hauptsächlich durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen, die das volle Risiko des Wirtschaftslebens tragen müssen. Im Gegensatz dazu zählen als nicht-produktiv gesehen die Tätigkeiten von Beamten und öffentlich Bediensteten, die in der Regel auf allgemeinen Steuern, Beiträgen und Zwangsgebühren finanziert werden.
Diese Arbeit ist oft verwaltungstechnisch bedingt und trägt nicht zur Wertschöpfung bei. Ein weiterer Aspekt sind sogenannte „Bullshit-Jobs“, die als völlig sinnlos und entbehrlich bezeichnet werden.
Die privatrechtliche und wirtschaftspolitische Debatte um diese Tätigkeiten wird hier dargestellt, ohne dass eine eindeutige Klassifizierung erfolgt.
