In der wöchentlichen Forsa-Umfrage ist die CDU/CSU auf 21 Prozent abgerutscht, was den tiefsten Wert seit dem 2. November 2021 darstellt. Dies zeigt, dass Angela Merkels Amtszeit als Bundeskanzlerin vorbeigegangen ist und Olaf Scholz erst am 8. Dezember vereidigt wurde.
Die SPD steht mit 25 Prozent weiterhin an der Spitze, gefolgt von AfD mit 27 Prozent, die sich sechs Punkte vor CDU/CSU platzieren. Gemeinsam kommen die einstigen Volksparteien nur noch auf 33 Prozent, während sie bei der Bundestagswahl 44,9 Prozent erreicht hatten.
Die FDP hat um einen Punkt zu gewinnen und erreicht damit erstmals seit Februar 2025 wieder die Marke von 10 Prozent, was den Einzug in den Bundestag berechtigen würde. AfD hat ihren Vorsprung auf die Union durch deren Verluste auf sechs Punkte ausgebaut.
Bei den anderen Parteien hat sich im Vergleich zur vorherigen Umfrage nichts getan, mit der Ausnahme der FDP, die um einen Punkt zu gewinnen scheint. Forsa ist das zweite Institut, das die Liberalen nach dem Amtsantritt von Wolfgang Kubickis zum Parteivorsitzenden wieder das Überspringen der Fünfprozenthürde zutraut.
