CDU-Ministerpräsident Sven Schulze in Sachsen-Anhalt hat sich in einem Interview mit dem Focus verzweifelt gezeigt, indem er die Wahlerfolge der AfD als „Schulsterben“ bezeichnet. Laut einer Infratest-Dimap-Umfrage liegt die AfD bei 41 Prozent vorne, was eine katastrophale Situation für die CDU darstellt.

Schulze warnt, dass unter einer AfD-Regierung das Abitur möglicherweise nicht mehr anerkannt werden könnte und dass es zu einem Schulsterben kommen könne, wenn bereits wenige Eltern gegen eine herkömmliche Schule entscheiden würden. Die AfD fordert laut ihrem Wahlprogramm die Abschaffung der Schulpflicht, die Einführung einer Wahlfreiheit zwischen normalem Schulunterricht und Unterricht zu Hause sowie eine Quotenregel für Gymnasialplätze.

Schulze kritisiert diese Maßnahmen als bedrohlich für das Bildungssystem und behauptet, dass er selbst ohne Gymnasialbildung kein Ministerpräsident geworden wäre.