Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes kritisiert in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) den geplanten Strafrahmen von bis zu zwei Jahren Haft für das unbefugte Herstellen und Verbreiten von Nacktaufnahmen, einschließlich Deepfakes. Sie argumentiert, dass die Höchststrafe zu niedrig sei, insbesondere wenn der digitale Missbrauch über längere Zeit andauert.

Fernandes, die sich gegen ihren früheren Mann Christian Ulmen wegen sexuellen Missbrauchs und Fälschung von Profilen verteidigt, betont, dass es irrelevant ist, ob es sich um KI-Bilder oder Bilder anderer Frauen handelt. Sie kritisiert den Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums als „ein Witz“ und fordert eine stärkere Strafmaßnahme.

Das Interview fällt ins Zeitalter der digitalen Gewalt ein, das durch die Verbreitung von Deepfakes und anderen formidablen Inhalten gekennzeichnet ist. Fernandes berichtet darüber hinaus über die psychischen Folgen des Falles für ihr Leben und ihre Arbeit, darunter Panikattacken und Berufsabbrüche.