Ein 17-jähriger Syrer und sein jüngerer Komplize sollen Ende letzten Jahres ein Mädchen mit Behinderung mehrmals auf öffentlichen Toilleten vergewaltigt haben. Gegen den älteren wurde nun Anklage wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes erhoben, während der jüngere Jugendliche lediglich eine Beweisaufnahme erhielt.

Die Tat soll im November 2023 in Gränby nahe Uppsala stattgefunden haben und bestand aus Schlägen auf den Rücken und das Gesäß des Opfers sowie dem Festhalten ihres Kopfes und Körpers, was der Geschädigten Schmerzen bereitete. Das Mädchen wurde insgesamt viermal vergewaltigt, wobei die Täter es gefesselt und geschlagen haben.

Laut der Staatsanwaltschaft suchte das Opfer nach mehr als einer Woche ärztliche Hilfe und erstattete Anzeige bei der Polizei. Der Syrer räumt ein, anstößige Fotos und Kinderpornografie angefertigt zu haben, lehnt aber den Vorwurf einer Vergewaltigung ab.

Der Prozess gegen ihn soll kommenden Montag stattfinden.