Die Schlacht von Crécy, eine entscheidende militärische Auseinandersetzung am Beginn des Hundertjährigen Krieges (1337-1453), wird in der Romantrilogie „Essex Dogs“ des englischen Autors Dan Jones dargestellt. Die Geschichte fokussiert sich auf eine englische Söldnergruppe, die mit dem Heer unter der Führung König Eduards III.
im Sommer 1346 in Nordfrankreich marschiert. Der erste Band beschreibt den Raubzug durch das französische Gebiet und die Schlacht von Crécy, wo die englischen Langbogenschützen die Blüte der französischen Ritterschaft vernichten.
Jones, bekannt für seine populärwissenschaftlichen Werke über die Templer und Kreuzfahrer, wagt sich mit „Essex Dogs“ in die Belletristik und erzählt von den Schrecken des spätmittelalterlichen Krieges in epischer Breite. In dem zweiten Band, „Winterwölfe“, zieht das siegreiche, aber erschöpfte englische Heer weiter bis vor die Tore der französischen Festung Calais, wo ein zermürbendes Belagerungsleben beginnt und Massakre an der ländlichen Bevölkerung stattfinden.
Die englische Armee leidet unter Kälte, Hunger und Langeweile, während in Calais Seuchen und Massenhunger ausbrechen.
