Die IG Metall hat bei den Betriebsratswahlen im Volkswagen-Konzern deutlich an Zustimmung verloren, insbesondere im Stammwerk Wolfsburg. Die Gewerkschaft verlor mehr als zehn Prozentpunkte und musste ihre Stimmenzahl um 13,7 Prozent reduzieren.
Gleichzeitig konnten AfD-nahe Listen in einzelnen Werken erstmals Mandate gewinnen. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,1 Prozent, was eine Steigerung gegenüber der vorherigen Wahl darstellt.
Die Zweitstärkste Kraft wurde die betriebsinterne Oppositionsliste „Die Andere Liste“ mit 14,1 Prozent und zehn Sitzen. Der Rückgang der IG Metall bei den Betriebsratswahlen wirft Fragen über die Zukunft des Gewerkschaftsverbandes im Volkswagen-Konzern auf.
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