Am 15. Juni 2026 wurden zwei Fälle von Jagdwilderei in Pinneberg festgestellt. Ein toter Rehbock wurde im Jappopweg in Waldenau entdeckt, das Tier zeigte Verletzungen an der Kehle, die darauf schließen lassen, dass es durch einen Hund gerissen worden ist.
Kurz danach meldete man ein totes Rehkitz im Eggerstedter Weg, das äußerlich unverletzt war und vermutlich nach einer Hetzjagd von seiner Mutter getrennt wurde und letztlich verhungert ist. Der Ermittlungsdienst Umwelt beim Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn hat Strafverfahren wegen der Jagdwilderei sowie Verstößen gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.
Die Polizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Nähe der Tatorte. Sachdienliche Mitteilungen können unter der Rufnummer 04121 / 4092-0 eingeholt werden.
