Im Saalekreis in Sachsen-Anhalt führte der CDU-Kandidat Sven Czekalla mit 54 Prozent bei einer Stichwahl über den AfD-Kandidaten Uwe Arendt, der auf 46 Prozent kam. In Ostprignitz-Ruppin trat auch dort eine Stichwahl mit AfD-Beteiligung ein, wo der AfD-Kandidat ebenfalls nur zweitplatziert war.
Während Arendt in der ersten Wahlrunde deutlich vorsprang (43,3 Prozent), lag die Wahlbeteiligung bei 49 Prozent. Der bisherige Landrat trat aus Altersgründen zurück.
In der Stichwahl wurde Arendt von Medien zum Favoriten erhoben, doch nach Auszählung von 198 der 201 Wahlbezirke lag er hinter Czekalla. Der Saalekreis ist ein industriell starker Region mit Schwerpunkten in der Chemieindustrie und hat sich als wichtiger Thema für die AfD gemacht.
Arendt stand unter Kontroverse wegen eines Disziplinarverfahrens, das gegen ihn laufen soll.
