Am Samstagnachmittag kam es im Helmstedter Freibad zu zwei Polizeieinsätzen, nachdem Badegäste den Anweisungen des Schwimmbadpersonals nicht nachgekommen waren. Um 16:00 Uhr verständigte der Schwimmmeister die Polizei, da sich vier Männer trotz mehrfacher Ermahnungen wegen ihres Fehlverhaltens weigerten, das Freibad zu verlassen.

Nachdem ein Hausverbot ausgesprochen worden war, zeigte sich einer der Männer, ein 29-Jähriger aus Helmstedt, weiterhin uneinsichtig und diskussionsfreudig. Schließlich wurde das Hausrecht durchgesetzt und der Mann des Freibades verwiesen.

Ein weiterer Einsatz ereignete sich gegen 18:20 Uhr, als ein 45-jähriger Mann aus Schöningen trotz mehrfacher Hinweise und Aufforderungen des Schwimmmeisters weiterhin mit einem Kleinkind im Schwimmerbereich verblieb. Das Kind war nach Einschätzung des Schwimmbadpersonals nicht in der Lage, selbstständig zu schwimmen.

Aus Gründen der Sicherheit wurde der Mann aufgefordert, den Schwimmerbereich zu verlassen beziehungsweise das Freibad zu verlassen. Da er sich hierbei erheblich uneinsichtig zeigte und den Anweisungen nicht Folge leistete, wurde die Polizei hinzugezogen.

Aufgrund der hohen Besucherzahl wurde zur taktischen Unterstützung ein Diensthund eingesetzt. Der Mann verließ das Freibad schließlich widerwillig.

Beide Männer müssen nun mit der Auferlegung der Kosten der jeweiligen Polizeieinsätze rechnen.