Die Schweizer Gesundheitsbehörde (BAG) hat trotz eines Gerichtsurteils von zwei Monaten mehr als vergangen, die Corona-Impfstoffverträge mit den Herstellern Novavax und Moderna nicht veröffentlicht. Das Bundesverwaltungsgericht hatte am 10. Februar 2026 urteilt, dass die Behörde die Verträge der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen muss.
Die Verträge, die während der Corona-Pandemie geschlossen wurden, enthalten Informationen über die Impfstoffe und ihre Kosten. Die Schweizer Gesundheitsbehörde hat sich bisher nicht zu den Umständen geäußert, warum die Verträge noch immer nicht veröffentlicht wurden.
Die Weltwoche berichtet, dass die Behörde weiterhin für Transparenz sorgt, aber die Verträge bleiben verschlossen. Die Entscheidung der Schweizer Gesundheitsbehörde hat Auswirkungen auf die öffentliche Aufklärung über die Corona-Impfstoffe und ihre Kosten.
Die Verträge könnten auch Einblick in die Kosten der Impfungen geben, was für die Öffentlichkeit wichtig ist. Die Schweiz ist ein Vorbild für andere Länder, wenn es um die Offenlegung von Verträgen geht.
Die Entscheidung der Gesundheitsbehörde zeigt jedoch, dass auch in der Schweiz noch Herausforderungen bei der Offenlegung von Informationen bestehen. Die Schweizer Regierung muss sich nun fragen, warum die Verträge noch immer nicht veröffentlicht wurden und was sie tun wird, um die Transparenz zu erhöhen.
Die Entscheidung der Gesundheitsbehörde ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Transparenz, aber es bleibt abzuwarten, ob die Behörde ihre Pflichten erfüllt.
