Der langjährige Ministerpräsident von Ungarn, Viktor Orbán, hat nach einer Zweidrittelmehrheit für seine Partei Tisza bei der Parlamentswahl seine Niederlage anerkannt. Péter Magyar und seine Partei haben mit 138 Mandaten im Parlament einen überragenden Wahlsieg gefeiert und können nun weitreichende Reformen durchsetzen, die Orbáns Umbauten am Staat rückgängig machen könnten.
Die Wahl hat zu einem Ende von Orban’s Amtszeit nach 16 Jahren geführt, was als ein „schmerzhaftes“ Wahlergebnis für ihn angesehen wird. Die neue Regierung unter Magyar und der Tisza-Partei wird nun die Herausforderung haben, Orbáns Umbauten am Staat zu rückgängig machen und eine neue Richtung für Ungarn einzuleiten.
Die Zweidrittelmehrheit im Parlament gibt Magyar die Möglichkeit, Reformen durchzusetzen, die die langjährigen Veränderungen unter Orban’s Führung in Frage stellen könnten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neue Regierung auf die Herausforderung einlässt und welche Auswirkungen ihre Reformen auf Ungarns Politik und Gesellschaft haben werden.
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