Ein Mitglied der AfD hat nach Angaben der Polizei sein eigenes Auto angezündet und anschließend versucht, die Tat politisch zu instrumentalisieren. Der Mann soll den Brand selbst gelegt haben und einen angeblichen Drohbrief der linksextremen Antifa gefälscht haben.

Die Ermittlungen in dieser Richtung waren zunächst ergebnislos, aber schließlich führten sie dazu, dass der Fahrzeughalter selbst ins Visier der Ermittler geriet. Eine Analyse des angeblichen Drohschreibens ergab deutliche Übereinstimmungen mit der Handschrift des Mannes, und dieser hat nun die Tat gestanden.

Die AfD hatte unmittelbar nach dem Vorfall von einem „feigen Anschlag“ gesprochen. Die Polizei hat inzwischen den Fall aufgelöst, und es ist nun klar, dass die Tat politisch motiviert war.

Der Mann soll seine Handlungen nicht mehr versuchen, die Tat zu instrumentalisieren, und die Ermittlungen sind nun abgeschlossen.