Die Ermittlungen zur Ermordung des 16-jährigen Thomas Perotto im französischen Dorf Crépol, die im Herbst 2023 stattfanden, sind abgeschlossen. Untersuchungsrichter haben ein rassistisches Motiv als strafverschärfenden Umstand eingestuft, basierend auf Vernehmungen der 14 Angeklagten und Augenzeugenaussagen über gewalttätige Parolen während des Angriffs.

Mehrere Jugendliche mit nordafrikanischem Hintergrund werden wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagt, wobei das weißenfeindliche Motiv als strafverschärfendes Element berücksichtigt wird. Der antiweiße Hass war bereits früh nach der Tat festgestellt worden, obwohl ein früher Ermittlungsbericht verloren ging.

Die Anklage wurde durch die Arbeit des Vereins Alliance générale contre le racisme et pour le respect de l’identité française et chrétienne unterstützt, der als Nebenkläger zugelassen ist und zwei Personen vertreten, die bei der Feier anwesend waren.