Am Donnerstag wurden drei weitere AfD-Politiker von den zuständigen Wahlausschüssen in Niedersachsen zur Kommunalwahl zugelassen. Zwei Kandidaten streben das Amt des Landrats an, während der dritte sich für die Bürgermeisterwahl qualifiziert hat.
In zwei Fällen wurde eine Prüfung der Verfassungstreue durchgeführt, nachdem Zweifel geäußert wurden. Bei Lukas Albrecht, dem künftigen Landrat im Landkreis Holzminden, kam es zu einem umstrittenen Ausschussverfahren, bei dem ein Mitglied seine Zulassung ablehnte, da die AfD in Niedersachsen als rechtsextremistisch eingestuft wird.
Andere Mitglieder betonten jedoch, dass es sich nur um formale Voraussetzungen handle und keine inhaltliche Bewertung. Eine Prüfung durch die Kommunalaufsicht wurde nicht beschlossen, da bei Albrecht keine Hinweise vorlagen.
Die Zulassung erfolgte mit einer Gegenstimme.
