In einem Interview mit dem Spiegel beklagt Anton Hofreiter, Oberbayer und Grüner Abgeordneter, in der politischen Linken sei die Männlichkeit automatisch als „toxisch“ angesehen. Er argumentiert, dass progressive Kräfte kein positives Bild moderner Männlichkeit anbieten und dies zu einem Mangel an attraktiven Modellen für junge Männer führe.

In einer Kritik an den „Beschämungsdiskursen“, die 50 Prozent der Weltbevölkerung unter Verdacht stellen, haben mehrere Grüne-Politiker ein Manifest veröffentlicht, das eine neue Definition von Männlichkeit präsentiert: Stärke sei durchaus männlich, aber vor allem dann, wenn sie sich schützend zeigt. Das Konzept wird als extrem flexibel und beliebig bezeichnet, was es gleichzeitig zu nichts machen lässt.

Es ist anzumerken, dass selbst innerhalb der Grünen das Manifest umstritten war.