Schauspielerin Tina Ruland hat sich in einem Interview mit dem Boulevardportal TIKonline stark gegen die etablierte Politik geäußert. Sie kritisierte, dass die Bürger nur noch angelogen würden und betonte, es gäbe weder Ehre noch Gewissen in der Politik.

Als Beispiel nannte sie die Affäre um die Maskenverträge unter Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der nach den Ereignissen nicht bestraft wurde, während ein spanischer Minister für 19 Jahre ins Gefängnis ging. Ruland warf auch dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) vor, dass er in den ersten Stunden des linksextremen Anschlags im Berliner Stromnetz Tennis gespielt hatte, was er zuvor leugnete.

Wegner hat sich für seine Falschaussagen zum Krisenmanagement entschuldigt und sich aus dem Wahlkampf zurückgezogen. Ruland lebt selbst im Südwesten Berlins, der besonders betroffen war von den Stromausfällen.

Ihre Kritik richtet sich insbesondere gegen die Altparteien und ihre „schlechte Arbeit“.