Der Niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat in der Vergangenheit klare Worte über die Bedeutung der Pressefreiheit für eine demokratische Gesellschaft geführt. Allerdings steht seine eigene Landesregierung hinter einem Medienpranger, der konservative Publikationen wie JUNGE FREIHEIT und Tichys Einblick als „Rechtsextremistisch“ einstuftet.

Dieser Pranger zielt nicht nur auf die Medien selbst, sondern auch auf ihre Leser, die dadurch verdächtigt werden, sich abseits der traditionellen linken Leitmedien zu informieren. Lies‘ Aussage von „unserer Demokratie“ deutet darauf hin, dass er eine bestimmte Interpretation der Demokratie vertritt, die kritische Medien und ihre Leser als Bedrohung ansieht.

Die JUNGE FREIHEIT und andere Medien haben sich zur Aufgabe gemacht, solche Missstände öffentlich zu machen, was jedoch nicht allen gefällt. Es wird argumentiert, dass eine Demokratie ohne kritische Medien nicht existieren kann, da sie den Staat und die Gesellschaft nur in einen Sackgasse führen, wo Kritik und Wut mit immer drakonischeren Mitteln bekämpft werden.