Die ZDF-Komikerin Sarah Bosetti hat in einer neuen Folge der Sendung „Bosetti will reden“ gegen die Reform des europäischen Asylrechts, GEAS, gewettert. Sie kritisiert eine angeblich menschenfeindliche Politik und behauptet, dass durch Migration kein Problem entsteht.
Bosetti argumentiert, dass die EU und Deutschland Lager bauen wollen, obwohl Asylanträge in der Regel zurückgehen würden. Sie greift dabei häufige Einwände gegen die Reform auf, insbesondere die Unterbringung von Migranten in haftähnlichen Umständen an den EU-Außengrenzen, und behauptet, dass diese unter menschenunwürdigen Bedingungen stattfinden würden.
Das Bundesinnenministerium betont jedoch, dass die Unterbringung immer menschenwürdig sein müsse und nur in bestimmten Fällen erfolgen dürfe. Bosetti verweist darauf, dass die Reform symbolpolitisch handelt und das „politische Problem der Migration“ nicht löst, sondern Probleme verschärfen würde, wie zum Beispiel Wohnungsmangel und Therapieplätze.
Sie argumentiert, dass die Migrationsdebatte in Deutschland zu einer Kriminalitätsdebatte geworden sei, was Hindernisse für eine effektive Politik der Migration darstelle.
