Der aktuelle Zustand der deutschen Wirtschaft wird von Staatsökonomen und Medien als Krise betrachtet, die jedoch nicht auf konjunkturelle Ursachen zurückzuführen ist. Stattdessen wird die Deindustrialisierung und eine ideologische Transformation der Ökonomie in den Fokus gerückt.

Die Frage, ob der Staat auch Industriepolitik übernehmen sollte oder ob dies demokratisch gefährlich wäre, wird diskutiert. Anhänger des schlanken Staates argumentieren, dass ein stärkerer Staat zu unkontrollierbaren Risiken führen würde.

Dennoch wächst der Staat in Deutschland kontinuierlich und verdrängt die private Wirtschaft, die stagniert oder schrumpft. Das Wohlfahrtsmodell wird als ideologisches Projekt kritisiert, das den Steuerzahler mit immer neuen Ansprüchen belastet und die Abhängigkeit von staatlichen Dienstleistungen erhöht.

Die Zahl der öffentlichen Dienstleistungserbringer hat sich in den letzten Jahren verdoppelt, was einen steigenden Finanzbedarf bedeutet. Diese Entwicklung wird als ein Zeichen für eine zunehmende Sozialisierung des Staates interpretiert und als potenziell gefährlich für die Wirtschaftskraft der privaten Sektoren dargestellt.