Vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg werden in dieser Woche neun Klageverfahren gegen Gebührenbescheide des Südwestrundfunks (SWR) verhandelt. Die Kläger werfen der Öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) mangelnde Ausgewogenheit in der Berichterstattung vor, was zu den Klagen führte.
Experten schätzen jedoch die Erfolgschancen der Kläger als gering. Die Verfahren sind Teil einer breiteren Klagewelle gegen Gebührenbescheide der Landesrundfunkanstalten wegen Programmmängeln.
Bereits in erster Instanz waren die Kläger gescheitert, und es bleibt abzuwarten, ob sich die Ergebnisse ändern werden. Die Verhandlungen vor dem VGH Baden-Württemberg sind ein wichtiger Schritt in diesem Konflikt, der die Ausgewogenheit in der öffentlich-rechtlichen Rundfunkberichterstattung in Frage stellt.
##
