Der Deutsche Beamtenbund (DBB) hat ein Kontaktverbot zur AfD beschlossen, wie aus einem Schreiben des Bundesvorsitzenden Volker Geyer an den DBB-Bundesvorstand hervorgeht. Das Verbot umfasst keine „Formen des politischen Kontakts“ mit der AfD, einschließlich Einladungen zu Veranstaltungen, gemeinsamer Auftritte und Erklärungen.
Der Beschluss war bereits seit Wochen in Planung und wurde am 17. März von Geyer angekündigt. Die Bundesleitung hatte einen Beschluss für den Umgang mit der AfD angekündigt, um die Unabhängigkeit des DBB zu schützen.
Das Kontaktverbot soll dazu dienen, die politische Einflussnahme des DBB auf seine Mitglieder zu minimieren und die Unparteilichkeit des Berufsverbands zu bewahren. Der DBB-Bundesvorsitzende Volker Geyer betont, dass das Verbot nicht darauf abzielt, die AfD oder ihre Mitglieder zu diskriminieren, sondern vielmehr daran, die politische Neutralität des DBB zu wahren.
Das Verbot gilt für alle DBB-Mitglieder und soll bis auf weiteres gelten.
