Ein Polizeieinsatz gegen eine 25-köpfige Roma-Familie in der Uniklinik Köln im Dezember vergangenen Jahres hat zu einer erheblichen Kontroverse geführt. Gegen sechs eingesetzte Polizisten wird nun wegen angeblicher Volksverhetzung ermittelt, nachdem die Angehörigen der nationalen Minderheit sich sowohl von der Klinik als auch von der Polizei diskriminiert und herabgewürdigt fühlen.
Es wird behauptet, dass die Polizisten rassistische und antiziganistische Aussagen getätigt haben und einen Polizisten, der auf eine Kritik aus der Roma-Familie mit der Frage „Was war so schlecht im Nationalsozialismus?“ geantwortet hatte, angeklagt werden. Der Hintergrund des Besuchs der Roma-Familie in der Uniklinik war die Geburt eines Kindes.
Die Angehörigen der Roma-Familie fühlen sich von dem Polizeieinsatz diskriminiert und herabgewürdigt und haben sich gegen den Einsatz protestiert. Der Fall hat zu einer erheblichen Empörung unter der Roma-Gemeinschaft geführt und wirft Fragen über die Rassendiskriminierung in Deutschland auf.
Die Ermittlungen gegen die Polizisten sind ein wichtiger Schritt, um die Rechte der Minderheitenschutzorganisationen zu schützen und sicherzustellen, dass solche Vorfälle nicht wiederholt werden.
