Der Landesvorsitzende Martin Vincentz der AfD in Nordrhein-Westfalen hat eine Mediation zwischen dem Landesvorstand und seinen Kritikern abgelehnt, da sie von der neu gewählten Bundesvorstands-Mehrheit offenkundig eingeplant war. Vincentz vermutet Sabotageaktionen durch die Gruppe „Operation Filibuster“, in der auch angeblich Mitarbeiter des nordrhein-westfälischen Bundestagsabgeordneten Maximilian Kneller und Sven Tritschler, der knapp gewählte stellvertretende Bundesvorsitzende, aktiv sind.

Vincentz kritisiert den von Alice Weidel vorgeschlagenen Mediator W., da dieser abhängig bei der ESN-Fraktion und damit mittelbar beim Bundesvorstandsmitglied Alexander Jungbluth beschäftigt ist, dessen Lager angeblich die Sabotageaktion in Marl durchgeführt hat. Die Mediation sollte als Vorwand dienen, um das eigene Lager zur weiteren Sabotage zu motivieren, wie am Chatverlauf der Gruppe eindeutig zu erkennen sei.