Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat in vergangenes Jahr 28.000 AfD-Mitglieder dem „rechtsextremistischen Personenpotential“ zugeordnet, was einen Anstieg von rund 8.000 Personen gegenüber 2024 darstellt. Gleichzeitig stieg die Zahl der potentiellen Islamisten um 1,2 Prozent auf 28.645, wobei die meisten davon (11.200) der salafistischen Szene zugeordnet wurden.
Die BfV-Statistik zeigte auch einen Anstieg in anderen Extremismus-Szenen, wie den kurdischen „Arbeiterpartei Kurdistans“ und den Reichsbürgern, während die Zahl potentieller Linksextremisten leicht stieg. Zudem wurde das Kriterium der „verfassungsschutzrelevanten Delegitimierung des Staates“ eingeführt, um Maßnahmenkritiker ins Visier zu nehmen.
Die Mehrheit der rechtsextremen Straftaten im vergangenen Jahr waren Propagandadelikte, während die Zahl rechtsextremer Gewaltdelikte nur knapp anstieg.
