In der landratsweiten Wahl im sachsen-anhaltischen Saalekreis hat sich der CDU-Kandidat Sven Czekalla mit 54,3 Prozent der Stimmen gegen den AfD-Bewerber Uwe Arendt (45,7 Prozent) durchgesetzt. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 44,9 Prozent und wurde als Stimmungstest für die bevorstehende Landtagswahl am 6. September interpretiert, bei der laut jüngster Insa-Umfrage die AfD mit 42 Prozent liegen soll.
Während Arendt beim ersten Wahlgang deutlich vorging (43,3 Prozent), konnte er in der Stichwahl nur leicht zulegen und verlor dabei knapp 18 Prozentpunkte an Stimmen. Die CDU sieht in diesem Ergebnis eine „Trendwende“ und hofft auf einen weiteren Vorteil bis zur Landtagswahl.
Im nordbrandenburgischen Ostprignitz-Ruppin unterlag die AfD ebenfalls, als der SPD-Landrat Ralf Reinhardt mit 60,6 Prozent der Stimmen gewann. Die Wahlbeteiligung betrug hier 46,0 Prozent und Torsten Arndt von der AfD kam auf 39,4 Prozent.
