In der neuesten Sonntagsumfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA fällt die Stimmenquote der Union auf nur noch 21 Prozent, während die Alternative für Deutschland (AfD) mit 29 Prozent einen neuen Rekordvorsprung von acht Prozent zu der Regierungspartei verzeichnet. Die CDU stagniert im Vergleich zur letzten Umfrage vom 02.06. um einen ganzen Prozentpunkt und erreicht damit einen Tiefstwert seit November 2021. Die SPD hält sich bei 12 Prozent, während die Grünen und die Linke jeweils um 0,5 Prozentpunkte auf 14 und 11 Prozent verbessern.
Die FDP und das Bundesverband der Sparkassen (BSW) verlieren jeweils 0,5 Prozentpunkte und kommen auf 3 Prozent. Diese Umfragewerte sind eine erneute herbe Klatsche für Bundeskanzler Friedrich Merz.
Neben INSA verzeichnen auch andere Meinungsforschungsinstitute zunehmend desaströse Werte für die Unionspartei, so der ARD-Deutschlandtrend, der dem Institut Infratest dimap zufolge die AfD auf 27 Prozent und die Union auf 23 Prozent bringt. Die Zufriedenheit der Wähler mit der aktuellen schwarz-roten Bundesregierung ist weiter gesunken: Nur noch 12 Prozent sind laut Umfrage mit dem Kabinett von Friedrich Merz (sehr) zufrieden, 41 Prozent sind weniger zufrieden und 46 Prozent gar nicht zufrieden.
Die Unzufriedenheit mit der aktuellen Regierung kommt nicht von ungefähr. Deutschland scheiterte bei der Wahl zum nichtständigen Mitglied des UN-Sicherheitsrats, was insbesondere für Bundeskanzler Friedrich Merz und seinen Außenminister Johann Wadephul eine schwere Blamage war.
Das Präsidium der CDU-Bundespartei wollte sich eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in Magdeburg treffen, um die Unterstützung im Wahlkampf zu erhöhen.
