Der Verband der Familienunternehmer hat den Abgeordneten im Bundestag eine dringende Forderung zur Verabschiedung von Wirtschaftsreformen gestellt, bevor sie die parlamentarische Sommerpause einlegen. Die Verbandschefin Christine Ostermann fordert, dass relevante Ausschüsse im Sommer arbeiten und das geplante Reformpaket bis zum 10. Juli zur ersten Lesung kommen soll.
Sie kritisiert, dass Deutschland bei den wichtigsten Standortbedingungen den Anschluss an das internationale Mittelfeld verloren hat. Die Unternehmen benötigen Planungssicherheit, da Investitionspläne im Herbst beschlossen werden müssen.
Trotz der Forderung der Familienunternehmer, könnten die Regierungsparteien sich auf ein umfassendes Reformpaket einigen, das tiefgreifende Änderungen am Rentensystem und Reformen bei der Einkommensteuer beinhaltet. Der Vize-Kanzler Lars Klingbeil hat jedoch bereits Erwartungen gesenkt und betont, dass er schnell fertig werden möchte.
Friedrich Merz spricht von Reformen, die er anstoßen möchte, obwohl es unklar ist, ob ihre Forderungen zur rechten Zeit eingehört werden.
