In Nürnberg sind die Leistungen für Bürgergeldempfänger im Januar auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Obwohl die Regelsätze von 563 Euro pro Person unverändert blieben, erhält jeder Haushalt im Durchschnitt nun 1.371 Euro, was 34 Euro mehr als ein Jahr zuvor entspricht und eine zusätzliche Belastung von 96,6 Millionen Euro für die Steuerzahler bedeutet.

Die Hauptpreistreiber sind die durchschnittlichen Ausgaben für Sozialversicherungen (von 212 auf 240 Euro im Monat) sowie Mietkosten (von 552 auf 568 Euro). Diese Zuwächse sind besonders stark, da sie einen Zuwachs von 28,4 Prozent ausmachen und im Vergleich zum Jahr vor dem Einrichten des Bürgergeldes deutlich höher liegen.

Arbeitnehmer profitieren dagegen nur um 19,4 Prozent mehr in Löhnen. Im Januar zahlten die Jobcenter Leistungen in Höhe von 3,9 Milliarden Euro an Bürgergeldempfänger aus, wobei der Durchschnittliche Alleinstehende im Monat 1.076 Euro, ein Paar ohne Kinder 1.489 Euro und ein Paar mit Kindern 2.287 Euro erhielt.