Einsatzkräfte der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg haben im April 2023 in einem Container mit Holzpellets aus Brasilien insgesamt 690 Kilo Kokain mit einem Marktwert von über 14 Millionen Euro festgestellt. Der Container wurde aufgrund der Risikoanalyse des Zolls bereits vor dem Einlaufen in den Hafen durchleuchtet und dabei verdächtige Auffälligkeiten bemerkt.
Nach der Kontrolle fanden Zollbeamte und Polizisten in den Holzpellets 690 Blöcke, jedes mit einem Kilogramm Kokain versteckt. Am folgenden Tag konnte der Inhaber der Empfängerfirma, ein 34-jähriger Deutsche-Pole, als mutmaßlicher Täter festgenommen werden.
Nils Gärtner, Leiter des Zollfahndungsamtes Hamburg, betonte die Bedeutung der Risikoanalyse für die Bekämpfung des Kokainschmuggels und die Verhinderung der illegalen Drogenlieferungen in den Umlauf. Die weiteren Ermittlungen werden von der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg durchgeführt.
