Dennis Radtke, Bundesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, hat seine Wiederwahl bestätigt worden. In seiner Rede nutzte er die Gelegenheit, um gegen die Vorstellung von „CDU pur“ Stimmung zu machen.

Radtke betonte, dass die CDU eine Kompromissmaschine ist und nicht einseitig konservativ oder wirtschaftsliberal ausgerichtet sei. Er warnte vor einer pauschalen Abwertung von Beschäftigten in der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Debatte, da dies die falschen Adressaten treffen und gesellschaftliche Spannungen verschärfen könnte.

Zudem mahnte er zur inhaltlichen und kommunikativen Neuaufstellung der Union, um unnötig angreifbar zu werden und künftigen Erfolg zu gewährleisten. Radtke positionierte sich schützend vor den Kurs der Parteiführung und gegen Forderungen nach einer härteren Abgrenzung gegenüber dem Koalitionspartner SPD.