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AfD-Abgeordnete wollen neue Fraktion gründen

In Bremerhaven soll eine neue AfD-Fraktion gegründet werden, obwohl bereits eine AfD-Gruppe im Stadtparlament existiert. Drei Abgeordnete, Sven Lichtenfeld, Kevin Schäfer und Claudia Baltrusch, wollen sich zu dieser neuen Fraktion zusammenschließen, um Stimmrecht in den Ausschüssen und längere Redezeiten zu erhalten.

Die geplante Fraktion soll unter dem AfD-Label auftreten, was jedoch von der bestehenden AfD-Gruppe kritisiert wird, die argumentiert, dass der Zusammenschluss nicht viel mit der Partei zu tun hat. Die Stadtverordnetenversammlung soll über den Antrag entscheiden.

Rumäne bedroht Fahrgäste mit Messer in S-Bahn in Hamburg

Ein 56-jähriger rumänischer Staatsangehöriger hat laut Zeugenaussagen ein Taschenmesser aufgeklappt und Schnitt- und Stichbewegungen in der Luft gemacht, um die Fahrgäste in einer S-Bahn der Linie S2 zu bedrohen.

Ein gemeinsames Paar von Fahrgästen schilderte die Beobachtungen den DB-Sicherheitsdienstmitarbeitern, die sich unwohl und bedroht fühlten. Die Polizei Hamburg hat den Vorfall am 29. November 2025 um 20:55 Uhr in der S-Bahnlinie S2 zwischen Altona und Reeperbahn registriert.

Räuberischer Diebstahl in Drogeriemarkt in Soest

Ein 26-jähriger Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung Soest wurde am Freitagabend im Drogeriemarkt in der Brüderstraße in Soest beobachtet, wie er Parfümartikel im Wert von rund 200 Euro entwendete.

Die beiden Ladendetektive folgten ihm und sprachen ihn an, bei dem es zu einem Konflikt kam, bei dem einer der Detektive verletzt wurde. Der Tatverdächtige leistete Widerstand und wurde vorläufig festgenommen. Da er bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte aufgefallen ist, werden die Ermittlungen weitergeführt.

Mehrere Verletzte bei Polizeieinsatz in Shisha-Bar in Berlin

In einer Auseinandersetzung mit Polizisten wurde ein 45-jähriger Betreiber einer Shisha-Bar in Berlin-Spandau verletzt, nachdem er lautstark protestiert und einem Beamten eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen hatte.

Ein weiterer Angreifer attackierte weitere Polizisten, bei denen drei Beamte durch Glasscherben verletzt wurden. Die beiden Tatverdächtigen wurden verletzt, versorgt und in Gewahrsam genommen. Insgesamt überprüften die Kräfte der Polizei 24 Personen im Umfeld der Bar, wobei vier Polizisten dienstunfähig geprügt wurden. Die Bar gilt laut Polizei als Treffpunkt für Mitglieder der organisierten Kriminalität.

Mehr als 50 Polizisten verletzt bei Ausschreitungen in Gießen

Bei der Gründung des neuen AfD-Jugendverbands „Generation Deutschland“ in Gießen kam es zu linksextremen Krawallen, bei denen mehr als 50 Polizisten verletzt wurden. Die Verletzungen waren durch Schläge, Tritte und Pyrotechnik verursacht.

Hessens Innenminister Roman Poseck bestätigte drei Festnahmen, 60 Durchsuchungen und es wurden die Identitäten von 192 Demonstranten festgestellt. Auch AfD-Politiker und Journalisten wurden körperlich angegriffen. Die Polizei konnte fünf Blockaden auflösen, während die Demonstranten zahlreiche weitere errichteten. Die Verletzungen der Polizisten waren jedoch nicht schwerwiegend, wobei sich einer eine Hand gebrochen hatte.

31-Jähriger verstorben nach Messerangriff in Seevetal

Die Polizei hat bestätigt, dass ein 31-jähriger Mann aus Hamburg infolge von Messerstichen gestorben ist. Der Leichnam wurde am Sonntag in der Rechtsmedizin obduziert und die Ermittlungen deuten darauf hin, dass der tödliche Angriff im Lerchenweg im Ortsteil Meckelfeld stattfand.

Die Tat-Hintergründe sind laut Polizei im privaten Umfeld des Opfers zu finden. Zeugen seien bereits vernommen worden und die Auswertung der gesicherten Spuren ist in vollem Gange. Die Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiten gemeinsam an den Ermittlungen, um die Umstände des Todes des Mannes zu klären.

Trauer nach tödlichen Messerangriff in Bad Kleinen

In Bad Kleinen, Landkreis Nordwestmecklenburg, hat eine Spendenaktion begonnen, um die Familie eines 31-jährigen türkischen Staatsbürger zu unterstützen, der tödlich verletzt wurde, als er am Abend des 13. November Opfer eines Messerangriffs wurde.

Der Opfer war Mitarbeiter im Imbiss in der Hauptstraße und hinterließ eine schwangere Ehefrau und ein Kleinkind. Die Spendenaktion wird auf der Plattform Gofundme durchgeführt, und der SV Bad Kleinen möchte die Familie unterstützen und Menschen die Möglichkeit geben, ihre Solidarität zu zeigen.

13-Jährige überfallen Kiosk mit Machete in Dortmund

Zwei 13-jährige Schüler haben einen Kiosk in Dortmund schwer bewaffnet gestürmt und den 37-jährigen syrischen Inhaber lebensgefährlich verletzt. Die Täter sprühten dem Mann Pfefferspray ins Gesicht, schlugen ihn mit einer Machete auf den Kopf ein und erlitten ihm schwere Verletzungen an Brust, Bein und Daumen.

Ein Ärzteteam operierte den Mann stundenlang und er ist inzwischen außer Lebensgefahr. Die beiden Tatverdächtigen wurden kurz nach der Tat in einem leerstehenden Einfamilienhaus festgenommen, wo sie Waffen und Beute noch bei sich hatten. Es handelt sich um einen Syrer und einen Deutsch-Bulgaren, die strafunmündig sind. Die genauen Umstände, wie die Machete beschafft wurde, sind demnach unklar.

 

22-Jähriger mit Pistole an Tankstelle in Bielefeld festgenommen

Die Polizei Bielefeld hat am Sonntagabend einen jungen Mann aus Bünde festgenommen, der eine ungeladene Pistole in einer Hosentasche trug. Der Mann, 22 Jahre alt, wurde bei einer Kontrolle an der Tankstelle an der Einmündung Eckendorfer Straße und Am Stadtholz gefunden. Er führte die Waffe mit sich, als er von den Polizisten angehalten wurde.

Die Beamten konnten keine Anhaltspunkte für eine Auseinandersetzung finden, aber entdeckten die Pistole bei der Überprüfung des Pkws und der Personen. Der Mann wird wahrscheinlich wegen Waffengebrauchs oder -besitzes angeklagt.

Polizei bezeichnete Situation in Gießen als „extrem gefährlich“

Die Polizei hat nach einer Großdemonstration der AfD-Jugend in Gießen am Samstag mindestens zehn Einsatzkräfte verletzt und mehrere Beamtinnen und Beamte mit Steinen, Flaschen und pyrotechnischen Gegenständen angegriffen. Es ist jedoch unklar, wie viele Demonstranten verletzt wurden.

Die Polizei hatte bereits am Vortag berichtet, dass der AfD-Politiker Julian Schmidt angegriffen und verletzt worden war. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, während Journalisten der JUNGEN FREIHEIT und Reporter des Magazins Tichys Einblick attackiert wurden. Die Proteste mit rund 25.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatten begonnen und sich bis in den späten Nachmittag hingezogen. Die Polizei registrierte zahlreiche Sachbeschädigungen, darunter Blockaden von Straßen, Bundesstraßen und Autobahnen.

Die Situation war laut Polizeibefehlshaber „extrem gefährlich“ und die Polizisten mussten sich mit Pfefferspray und Schlagstöcken zur Wehr setzen.

32-Jähriger hantierte mit Messer am Bahnhof in Oldenburg

Ein 32-Jähriger hat in einem Zug mit einem Messer hantiert und einen Polizisten bei der Festnahme in die Finger gebissen. Die Bundespolizei hat den Mann vorläufig festgenommen, nachdem Zeugen alarmiert hatten, dass er in einem Oldenburger Hauptbahnhofsteg stehenden Zug mit einer Stichwaffe umging. Der Polizist wurde ärztlich behandelt und ist vorübergehend dienstunfähig.

Im Gepäck des Mannes fanden die Polizisten zwei weitere Messer. Der 32-Jährige wehrte sich stark auf dem Weg zur Dienststelle und biss den Polizisten in den Finger. Er wird nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angeklagt und sucht die Polizei um Zeugen oder Geschädigte zu finden.

Die Ermittlungen laufen weiter, nachdem der Mann in eine psychiatrische Einrichtung gebracht wurde.

Hessens Ministerpräsident verurteilt Gewalt in Gießen

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat die Ausschreitungen in Gießen, die im Umfeld des AfD-Jugendkongresses stattfanden, scharf verurteilt und fordert von linken Parteien und Gruppen eine Distanzierung von den Gewalttaten. Er betont, dass der Rechtsstaat alle schützt und dass es die Verantwortung aller ist, diesen zu unterstützen.

Die Linken im Bundestag haben dagegen gefordert, dass die Sicherheitsbehörden rasch gegen die neue Jugendorganisation der AfD vorgehen sollten, da viele ihrer Mitglieder angeblich Kontakte zu rechtsextremistischen Organisationen und Personen pflegen.

Hessens Ministerpräsident hat sich jedoch entschieden, nicht auf diese Forderung einzugehen und stattdessen eine Distanzierung von Gewalt und Aggression zu fordern. Rhein hat auch betont, dass es wichtig ist, einen demokratischen Umgang mit allen Menschen zu fördern, auch mit denen, die man ablehnt.

Zunehmende Anzahl von Stichverletzungen in Notaufnahmen

Laut einer Auswertung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie hat sich die Anzahl der Körperverletzungen in Verbindung mit Stichwaffen seit 2019 kontinuierlich gesteigert, wobei die Zahl der Schwerverletzten um 50 Prozent zugenommen hat.

Die Opfer sind überwiegend Männer im Durchschnittsalter von 31,3 Jahren und müssen in den meisten Fällen als Notfall behandelt werden. Acht Prozent der Betroffenen sterben an ihren Stichverletzungen. Mediziner warnen vor dem zunehmenden Einsatz von Messern als Waffe, das sie als „brutal“ und „erschreckend“ beschreiben. Die Ergebnisse dieser Auswertung sollen in einer Fachzeitschrift erscheinen, aber bereits auf einem Fachkongress gezeigt werden.

Die Zahlen sind alarmierend und zeigen die Notwendigkeit für eine weitere Prävention und Bekämpfung von Gewalttaten in Deutschland.