Die Grünen haben in Baden-Württemberg eine hohe Messlatte gesetzt, die von ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir erfüllt werden muss. Özdemir, der zuletzt Bundeslandwirtschaftsminister in der Ampel-Regierung war, muss ohne den Amtsbonus antreten und kann trotzdem auf hohe Beliebtheitswerte bauen.

Laut einer Befragung von Infratest Dimap würde Cem Özdemir als Ministerpräsident von Baden-Württemberg 42 Prozent der Stimmen erhalten, während der CDU-Kandidat Hagel auf 21 Prozent und die AfD-Ministerpräsidentenkandidatin Markus Frohnmaier auf elf Prozent käme. Özdemir wird parteiintern dem „Realo“-Flügel zugerechnet und hat in der Vergangenheit mit kritischen Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht, die innerhalb der Partei heftig diskutiert werden.

Die Grünen hoffen, dass Cem Özdemir ihre Erwartungen übertreffen kann und ein erfolgreiches Wahlkampfteam um ihn herum zusammenstellen kann. Es bleibt abzuwarten, ob die Grünen ihre Zielsetzung erreichen können und Cem Özdemir eine erfolgreiche Kandidatur als Ministerpräsident von Baden-Württemberg durchführen kann.

Die politische Landschaft in Baden-Württemberg wird sich in den kommenden Monaten weiterentwickeln, und die Grünen müssen ihre Strategie anpassen, um ihre Chancen auf einen Sieg zu erhöhen. ##