Saudi-Arabien hat den Iran heftig kritisiert und von einer „heimtückischen Aggression“ des Irans sowie einer „eklatanten Verletzung der Souveränität“ mehrerer Golfstaaten gesprochen. Die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Katar, Kuwait und Jordanien seien deren territoriale Integrität verletzt worden.

Saudi-Arabien bekräftigte seine „uneingeschränkte Solidarität“ mit den betroffenen Staaten und erklärte, man stehe ihnen zur Seite und stelle „alle seine Kapazitäten“ zur Verfügung, um sie bei notwendigen Maßnahmen zu unterstützen. Die Kritik an Iran sei nicht nur gegenüber Saudi-Arabien gerichtet, sondern auch gegenüber dem gesamten iranischen Regimes.

Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Iran ist ein langjähriger Streit um die Macht und den Einfluss in der Region. Die Situation eskalierte vor allem nach dem Tod des iranischen Ayatollahs Khamenei im Januar 2022, als Saudi-Arabien und andere Golfstaaten den Iran für seine „heimtückische Aggression“ verurteilten.

Die Maßnahmen gegen den Iran seien notwendig, um die Sicherheit in der Region zu gewährleisten und die Souveränität der betroffenen Staaten zu schützen. Saudi-Arabien hat bereits im Januar 2022 eine militärische Operation gegen Houthi-Rebellen im Jemen gestartet, die von Iran unterstützt werden.

Die Situation in der Region bleibt weiterhin angespannt und es ist unklar, wie sich die Konflikte zwischen Saudi-Arabien und Iran entwickeln werden.