Die Fraktionschefs von Union und Sozialdemokraten, Jens Spahn (CDU) und Matthias Miersch (SPD), haben sich auf die Abschaffung des Heizungsgesetzes geeinigt. Das neue Gesetz soll die Regel, dass neue Heizungen mit mindestens 65 Prozent aus erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, abschaffen.

Dadurch können Öl- und Gasheizungen vorerst weiter eingebaut werden. Die Abschaffung der Klausel gilt wahrscheinlich auch über das Jahr 2045 hinaus.

Dies ist ein klarer Erfolg für die Union, die die Abschaffung immer wieder versprochen und gefordert hatte. Die SPD hatte sich zuletzt gegen die Abschaffung gewehrt, aber nun gibt es eine Einigung zwischen den Parteien.

Die Auswirkungen dieser Entscheidung sind noch unklar, aber sie wird wahrscheinlich einen großen Einfluss auf die Energiepolitik haben. Die neue Regelung soll es Unternehmen ermöglichen, ihre Heizanlagen zu modernisieren und umzubauen, ohne dass sie sich an strenge Umweltstandards halten müssen.

Es bleibt abzuwarten, wie die Bundesregierung diese neue Regelung umsetzen wird und welche Auswirkungen sie auf die Umwelt und die Energieversorgung haben wird. ##