Die AfD Niedersachsen soll von Abgeordneten verlangen, 35 Prozent ihres Mitarbeiterbudgets an den Landesverband abzutreten. Dies wäre jedoch eindeutig illegal, da der parlamentarische Betrieb von Fraktion und Abgeordneten streng von der Tätigkeit der politischen Parteien getrennt ist.
Mehrere Abgeordnete behaupten, dass der AfD-Landesvorsitzende Ansgar Schledde Abgeordnetenmitarbeiter für die Parteiarbeit missbrauche. Die Bundestagsabgeordnete Martina Uhr hat sogar eine Aussage bezeugt, in der sie besagt, dass Schledde sie dazu gedrängt habe, Mitarbeiter auf seinen Wunsch einzustellen.
Konkret soll Schledde von allen Bundestagsabgeordneten des Landesverbandes 35 Prozent ihres Mitarbeiterbudgets beanspruchen. Diese Forderung ist jedoch illegal und könnte möglicherweise zu rechtlichen Konsequenzen für die AfD Niedersachsen führen.
Die genauen Umstände dieser Forderung sind noch nicht klar, aber es ist deutlich, dass der Landesvorsitzende Schledde eine unangemessene Macht über die Abgeordneten ausübt. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Situation entwickelt und welche Konsequenzen für die AfD Niedersachsen und ihre Mitglieder folgen werden.
