Der frühere norwegische Regierungschef Thorbjørn Jagland, der in den letzten Wochen wegen der Epstein-Files unter Druck geraten war, hat einen Suizidversuch unternommen und liegt deshalb im Krankenhaus. Die Presse hatte den Fall eine Woche lang verschwieg, nachdem Jaglands Anwalt einer informellen Einigung mit dem norwegischen Redakteursverband zustimmte, die eine Berichterstattung über den Vorfall unterbunden hatte.
Laut einem Bericht aus einer E-Mail von Jaglands Anwalt wurde der Fall erst öffentlich gemacht, nachdem sich die beiden Seiten auf ein Verständnis geeinigt hatten. Der Zustand von Thorbjørn Jagland sei nach wie vor kritisch.
Die Nachricht über den Suizidversuch von Thorbjørn Jagland ist erst jetzt öffentlich geworden, mehrere Wochen nachdem der Fall in den Medien berühmt wurde. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch nicht vollständig bekannt.
Es ist unklar, ob die Entscheidung von Jaglands Anwalt, den Fall zu verschweigen, aus persönlichen oder professionellen Gründen kam. Die Situation um Thorbjørn Jagland bleibt weiterhin ein Thema der öffentlichen Diskussion.
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