Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihrer Chefin Christine Lagarde ein Gehalt gezahlt, obwohl sie das eigentlich nicht darf. Laut Bericht der Financial Times erhielt Lagarde im vergangenen Jahr etwa 140.000 Euro von der Bank für internationale Zahlungsausgleich (BIZ), obwohl sie als EZB-Chefin kein Geld von Dritten annehmen darf.
Die BIZ hat jedoch nicht offen gelegt, wie viel die Vorstandsmitglieder erhalten haben. Lagarde teilte den EU-Abgeordneten mit, dass sie 2025 insgesamt 130.457 Schweizer Franken bekommen habe, was rund 140.000 Euro entspricht.
Dieser Vorgang wirft Fragen auf die Transparenz und die Regulierung der EZB und der BIZ. Die EU-Abgeordneten haben sich für eine Offenlegung der Gehälter der Vorstandsmitglieder eingesetzt, um die Unregelmäßigkeiten zu klären.
Die EZB hat bisher keine Erklärung dazu gegeben, warum Lagarde ein solches Gehalt erhalten hat. Die Angelegenheit ist jedoch ein weiterer Skandal in einer Reihe von Korruptionsvorwürfen gegen die EU-Elite.
