Am Mittwoch wurde das aktuelle Lagebild des antimuslimischen Rassismus in Deutschland vorgestellt. Die Geschäftsführerin der Trägerorganisation CLAIM, Rima Hanano, klagte über eine zunehmende Verleugnung dieses Phänomens in Politik und Medien.

CLAIM hat 2025 4.096 antimuslimische Vorfälle dokumentiert, wobei 60 Prozent verbale Gewalt betrafen und 20 Prozent Diskriminierung. Zwei Menschen wurden aus antimuslimischen Motiven getötet, während ein Fünftel der Fälle körperliche Gewalt umfasste.

Die Organisation hat auch 61 Angriffe auf Moscheen registriert, darunter Bombendrohungen. Hanano betonte, dass Muslimische Menschen in der öffentlichen Debatte häufig als Täter dargestellt werden und dass die Sichtbarkeit dieser Menschen angegriffen werde.

CLAIM führt diese Arbeit aus, um die Demokratie zu stärken, nicht nur aus Bequemlichkeit.