Die Wiener Festwochen, ein jährlich stattfindendes Kulturfestival mit einer Budgetierung von 15 Millionen Euro, hat seine Eröffnung gefeiert. Unter den Teilnehmern befanden sich der kroatische Esoteriker Braco und die norwegische Black-Metal-Gruppe „Witch Club Satan“.

Während Intendant Milo Rau das Festival als Kulturfestival und gesellschaftliche Debatte versteht, kritisiert die FPÖ-Politik mit dem Beispiel von Bracos Auftritt. Lukas Brucker, der Kultursprecher der Wiener FPÖ, beschuldigt die SPÖ-Bürgermeisterin Michael Ludwig und ihre Regierung, „völlig entgleist“ zu sein, da sie Millionenbeträge für linke Agitation, Esoterik-Show und bizarre Satanisten-Performances ausgeben.

Brucker fordert einen sofortigen Förderstopp in der aktuellen Form des Festivals an, um den Steuerzahler nicht weiter mit „ideologischen Provokationen“ zu belasten. Die FPÖ argumentiert, dass das Geld den Wienern zurückgegeben und nicht für „fragwürdige Inszenierungen“ verwendet werden sollte.