Die CDU-Innenpolitiker plädieren für eine umfassende Rückabwicklung der Einbürgerungsregeln, die im Rahmen der Ampel-Reform eingeführt wurden. Alexander Throm, der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, fordert eine Verlängerung der Einbürgerungsfrist von drei auf acht Jahre und den Abzug der generellen Zulässigkeit für die doppelte Staatsbürgerschaft.

Throm betont, dass diese Änderungen notwendig seien, um das Schlimmste der Ampelreform zu abschaffen, nämlich die Turbo-Einbürgerung nach nur drei Jahren. Er hält auch eine höhere Anforderung an Menschen vor, die sich aus einem Schutzstatus heraus einbürgern lassen wollen, indem sie zunächst eine Niederlassungserlaubnis erwerben müssen.

Roman Poseck, der Innenminister von Hessen und CDU-Mitglied, unterstützt Throms Vorstellungen und betont den Bedarf an Reformen im Bereich der Mehrstaatlichkeit, um die Integration zu erleichtern.