Der Technologiekonzern Bosch steht in einer der schwersten Krisen seiner Unternehmensgeschichte, während er fast 28.000 Stellen abbauchen muss, insbesondere an den deutschen Standorten der Autosparte. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Stefan Asenkerschbaumer, verteidigt die strategischen Entscheidungen und betont das „Wertegerüst“ des Unternehmens, das langfristiges Überleben im Mittelpunkt stellt.
Das Kürzungsprogramm hat bereits konkrete Formen angenommen: Ende 2025 beschäftigte Bosch weltweit nur noch 412.774 Menschen – 5.085 weniger als ein Jahr zuvor, wobei die deutsche Belegschaft stark betroffen ist. Gewerkschaften und Beschäftigte kritisieren die Maßnahmen, während Asenkerschbaumer betont, dass Umsatz, Gewinn und Marge nicht bloß betriebswirtschaftliche Kennzahlen sind, sondern auch Indikatoren für gesellschaftlich nützliche Leistungen.
