Der CSU-Chef Markus Söder hat beim Katholikentag in Würzburg die Alternative für Deutschland (AfD) scharf angegriffen, indem er sie als „schlimmste rechte Organisation in ganz Europa“ bezeichnete. Trotz dieser kritischen Aussage lehnt Söder ein Verbot der AfD ab und warnt stattdessen vor einer möglichen „Trotzreaktion“ unter den AfD-Wählern, die er nicht für verloren hält.
Er betont, dass viele Menschen aus Angst vor Veränderung und sozialem Abstieg zu dieser Partei gehören. Zudem warnte Söder auch vor einem Scheitern der schwarz-roten Bundesregierung, was ihn an den Weimarer Jahre erinnere.
Er sieht Anzeichen für eine mögliche Demokratiebedrohung und vermeidet eine Minderheitsregierung der Union, da dies nur zur Neuwahl führen würde, in der AfD-Wähler mit 29 Prozent die Mehrheit haben könnten. Bei der offiziellen Veranstaltung waren AfD-Vertreter nicht zu den Podien eingeladen.
