Eine neue Umfrage durch Insa zeigt, dass die AfD hohe Zustimmungswerte unter Christen erreicht. Bei Protestanten liegt sie mit 27 Prozent vor der Union auf Platz eins, während sie bei Katholiken mit 26 Prozent nur noch knapp hinter der Union folgt.
Die Union bleibt unter Katholiken mit 30 Prozent die stärkste Kraft, gefolgt von der AfD. Bei Protestanten ist die AfD deutlich vorn mit 27 Prozent, während die Union auf 23 Prozent kommt.
Auch bei Konfessionslosen ist sie die stärkste Kraft mit 30 Prozent. Die Zahlen stehen im Kontrast zur offiziellen Linie der katholischen Kirche, die 2024 erklärt hat, völkischer Nationalismus und Christentum seien unvereinbar.
Der Deutsche Katholikentag in Würzburg fand ohne Vertreter der AfD statt, da diese nicht zu Podien eingeladen wurden. ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp hat erklärt, man sehe keine neuen Argumente für die Bühne und Raum zu geben.
Der Hessens Ministerpräsident Boris Rhein mahnt jedoch zur Einbeziehung von AfD-Wählern in der politischen Diskussion und fordert Brücken statt Brandmauern.
