Im ersten Quartal 2023 wurden in Deutschland erheblich mehr Batteriespeicher installiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insbesondere Großspeicher mit Kapazitäten über einer Megawattstunde haben sich verdoppelt, während das Heimspeichersegment nur stagnierte.
Der aktuelle Bestand von Batteriespeichern belief sich auf etwa 28 Gigawattstunden und umfasste rund 2,5 Millionen Anlagen. Trotz des erheblichen Zuwachses reicht die installierte Kapazität derzeit nicht aus, um den durchschnittlichen privaten Tagesstromverbrauch von etwa 3 Millionen Haushalten in Deutschland zu decken.
Ohne zusätzliche grundlastfähige Energiequellen könnte die Versorgungssicherheit nur für 10 Prozent dieser Haushalte über einen Tag hinweg gewährleistet werden, wenn es zu ausbleibenden Wetterbedingungen kommt. Die Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) betont, dass der Ausbau von Batteriespeichern weiterhin notwendig ist, um die Energiewende voranzutreiben und langfristige Klimaziele zu erreichen.
