Bei der Klausurtagung der SPD Niedersachsen sprach sich Bärbel Bas für einen langfristigen Plan der Regierung aus, bei dem Beschäftigte wissen sollten, welche Standorte in welchen Branchen noch in 30 Jahren aktiv sind. Die Bundesregierung solle einen „guten Plan“ aufstellen, damit die Zukunft der Unternehmen und ihrer Arbeitsplätze sicher ist.

Bas verlangt von den Arbeitgebern eine „Standort- und Arbeitsplatzgarantie“, wenn staatlich gefördert wird. Sie fordert mehr Potenzial an Arbeitskräften, insbesondere Frauen in der Teilzeit-Falle, die gerne mehr arbeiten könnten, aber nicht könnten.

Bas möchte auch mehr ältere Menschen über 55 Jahre und Menschen mit Behinderung einstellen sowie Fachkräfte aus dem Ausland fördern. Sie kritisiert den Innovationsgeist Deutschlands, der angeblich verloren gegangen sei, und weist darauf hin, dass der Staat moderner und klüger werden muss, aber nicht kleiner.