Am 23. April 2026 führten Polizeibeamte des 4. Polizeireviers Kiel im Stadtteil Gaarden eine kontrollierte Personenkontrolle durch, bei der sie mehrere Konsumeinheiten Kokain bei einem 20-jährigen Mann feststellten. Zudem fanden die Beamten in seiner Kleidung einen Schlüssel zu einer Lokalität in unmittelbarer Nähe.
In dieser Lokalität konnten weitere Betäubungsmittel mit einem geschätzten Verkaufswert von fünfstelliger Höhe aufgegriffen werden, was den Mann zur Untersuchungshaft verurteilen ließ. Am selben Tag nahmen Beamte des 4. Polizeireviers Kiel in der Augustenstraße einen weiteren Verdächtigen fest, einen 20-jährigen Türken, bei dem sie ebenfalls Kokain und weitere Utensilien für den Betäubungsmittelkonsum fanden.
Zudem stellten die Beamten in der Gaststätte einen Schlagring eines 44-jährigen Bulgaren fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Bei der Durchsuchung der Gaststätte und des Kellers fanden die Einsatzkräfte weitere Betäubungsmittel, darunter 670 Gramm Streckmittel, 350 Gramm Heroin, knapp 11 Gramm Kokain und mehr als 400 Gramm Cannabis.
Der geschätzte Verkaufswert der sichergestellten Substanzen belief sich auf über 30.000 EUR. Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen, und der 20-jährige Mann kam im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt.
Die Staatsanwaltschaft Kiel beantragte den Durchsuchungsbeschluss für die Lokalität, welcher vom Amtsgericht erlassen wurde.
