Die Bundesregierung hat sich im Rahmen einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag geweigert, einen vollständigen Überblick über die Organisationen und den Betrag der Steuergelder zu liefern, die sie zwischen 2020 und 2026 mitgefördert hat. Das Finanzministerium argumentiert, dass die Recherche zu aufwendig ist, da unzählige Listen, Datenbanken und Papierakten durchsucht werden müssten.
Einzelzuwendungen erfordern laut dem Ministerium einen durchschnittlichen Zeitaufwand von mindestens 20 Minuten pro Anfrage, was bei rund 7.000 Einzelauszahlungen zu einem Arbeitsaufwand von über 2.300 Arbeitsstunden führt. Die Regierung räumt ein, dass sie selbst nicht kennt, wo die Steuergelder versickern.
Viele der geförderten Organisationen sind dem linksgrünen politischen Spektrum zuzuordnen und nutzen die Mittel zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung und Gesetzgebung.
