Ein 28-jähriger Syrer wurde von schwedischen Behörden am 16. April 2025 an deutsche Polizei und Staatsanwaltschaft überstellt, da er mehrfach auf einen ihm unbekannten Mann in Köln geschossen hatte. Die Tat ereignete sich im Kölner Stadtteil Dellbrück, wo der Syrer den 36-jährigen Mann lebensgefährlich verletzte.
Es handelt sich um einen Fall von „Crime as a service“, bei dem die Straftat als Dienstleistung gegen Geld ausgeführt wurde. Der Tatverdächtige war für mehrere tausend Euro auf den Auftritt angewiesen und reiste aus Schweden nach Deutschland, um die Tat zu verüben.
Nach der Tat floh er in einem Mietfahrzeug. Die Polizei und Staatsanwaltschaft haben sich bisher noch nicht zu den Hintergründen oder dem möglichen Auftraggeber geäußert.
Die Bundesregierung bezeichnet das Phänomen als Ausdruck der Professionalisierung von organisierten Kriminalität, was die Gefahr erhöht, dass solche Auseinandersetzungen in den öffentlichen Raum verlagern könnten.
